Wie lange hält der Akku eines GPS-Trackers?
Die Laufzeit eines GPS-Trackers kann von einigen Tagen bis zu vielen Wochen reichen, bei energiesparenden Geräten sogar noch länger. Eine Antwort, die für alle Modelle gilt, gibt es aber nicht.
Entscheidend ist nicht nur die Akkukapazität. Eine große Rolle spielen auch das Übertragungsintervall, die Empfangsqualität, die Anzahl der Alarme, die Temperatur und ob sich das Gerät bewegt.
Die angegebene maximale Laufzeit ist deshalb ein Wert, der unter bestimmten Bedingungen erreicht wird. Bei intensiver Überwachung entlädt sich der Akku schneller.
Wovon hängt die Laufzeit des Trackers ab?
Die wichtigsten Faktoren für den Akku sind:
Aktualisierungsintervall
Je öfter der Tracker seine Position bestimmt und sendet, desto mehr Energie verbraucht er. Eine Aktualisierung alle paar Sekunden zeigt Bewegungen genauer, verkürzt die Laufzeit aber deutlich.
Bei selteneren Aktualisierungen hält das Gerät deutlich länger durch.
Energiesparmodus
Viele Tracker schränken ihre Aktivität ein, wenn sich das Fahrzeug oder der Gegenstand nicht bewegt. Sobald eine Bewegung erkannt wird, bestimmt das Gerät seine Position wieder häufiger und sendet Daten.
Ein gut eingestellter Energiesparmodus ist eine der wirksamsten Möglichkeiten, Akku zu sparen.
GPS- und Mobilfunkempfang
Bei schwachem Signal verbraucht das Gerät unter Umständen mehr Energie, um Satelliten oder eine Netzverbindung zu finden. Das betrifft unter anderem Tiefgaragen, geschlossene Metallräume und Orte fernab der Mobilfunkinfrastruktur.
Temperatur
Niedrige und sehr hohe Temperaturen können die Akkuleistung verringern. Ein außen am Fahrzeug montierter Tracker hält im Winter unter Umständen kürzer als bei gemäßigtem Wetter.
Anzahl der Benachrichtigungen
Bewegungs-, Erschütterungs-, Geschwindigkeits- oder Zonenalarme erfordern zusätzliche Aktivität des Geräts und Kommunikation mit dem Server.
Magnetischer Tracker mit großem Akku
Ein magnetischer Tracker ist eine gute Lösung, wenn du eine längere Laufzeit und eine einfache Montage ohne Anschluss an die Fahrzeugelektrik möchtest.
Der magnetische GPS-Tracker StealthTrack™ hat einen Akku mit 20.000 mAh. Der Hersteller gibt bis zu 90 Tage Laufzeit an, die tatsächliche Dauer hängt jedoch von Einstellungen und Nutzung ab.
So ein Modell eignet sich für:
- gelegentlich genutzte Autos,
- Firmentransporter,
- Auflieger,
- Baumaschinen,
- landwirtschaftliche Geräte,
- Fahrzeuge, die länger stehen,
- Einsätze, bei denen seltener geladen werden soll.
Ein großer Akku bedeutet aber auch mehr Größe und Gewicht. Für Schlüssel, eine kleine Tasche oder ein leichtes Fahrrad ist er daher nicht immer die beste Wahl.
Mini-Tracker und Laufzeit
In einem Mini-Gerät ist weniger Platz für den Akku. Die Laufzeit kann daher kürzer sein, besonders wenn es intensiv GPS und Mobilfunk nutzt.
Der Vorteil eines Mini-Trackers ist, dass er in kleine Zwischenräume passt. Er eignet sich für alle, die ihr Fahrzeug regelmäßig nutzen und den Akkustand öfter kontrollieren können.
Noch anders funktioniert ein Bluetooth-Smart-Tag. Er sendet seine Position nicht ständig über das Mobilfunknetz und verbraucht daher deutlich weniger Energie. Der smarte Mini-Tracker StealthTrack™ kann mit einer Batterie bis zu 12 Monate laufen.
Er ist aber kein direkter Ersatz für aktives GPS mit Fahrtverlauf.
Wie verlängerst du die Akkulaufzeit?
Damit dein Tracker länger durchhält:
- Verringere das Aktualisierungsintervall. Für den Alltagsschutz brauchst du nicht immer alle paar Sekunden eine neue Position.
- Aktiviere den Energiesparmodus. Das Gerät bleibt weniger aktiv, solange das Fahrzeug steht.
- Schalte unnötige Alarme ab. Behalte nur die Benachrichtigungen, die du wirklich brauchst.
- Sorge für guten Empfang. Verdecke das Gerät nicht mit dicken Metallteilen.
- Kontrolliere den Ladestand. Leg einen festen Tag fest, an dem du den Akku prüfst.
- Lade vor längeren Reisen. Warte nicht, bis der Akku fast leer ist.
- Schütze das Gerät vor extremen Temperaturen. Vor allem bei langen Standzeiten.
Lies vor der Montage auch unseren Ratgeber Wo bringt man einen GPS-Tracker im Auto an?.
Wann lohnt sich ein Modell mit größerer Kapazität?
Ein größerer Akku ist besonders sinnvoll, wenn:
- der Tracker viele Wochen laufen soll,
- das Gerät an einer schwer zugänglichen Stelle montiert ist,
- das Fahrzeug längere Zeit steht,
- du mehrere Autos verwaltest,
- der Tracker in einem Auflieger oder einer Maschine arbeitet,
- du das Gerät nicht oft zum Laden ausbauen möchtest.
Für das Alltagsauto, in dem das Gerät dauerhaft mit Strom versorgt werden kann, kommt auch der 4G-GPS-Tracker im Kfz-Ladegerät StealthTrack™ Charge infrage.
Fazit
Wie lange der Akku eines GPS-Trackers hält, hängt von Akku, Einstellungen, Empfang und Nutzung ab. Intensive Verfolgung verkürzt die Laufzeit, Energiesparmodus und seltenere Aktualisierungen verlängern sie.
Für Einsätze mit langer Laufzeit ist der magnetische Tracker StealthTrack™ eine gute Wahl. Alle verfügbaren Lösungen kannst du in der Kategorie GPS-Tracker vergleichen.







